Bürgermeister – Michael Stock

Unser Bürgermeisterkandidat

Michael Stock

Liebe Wegbergerinnen,
liebe Wegberger,

seit sechs Jahren darf ich Bürgermeister meiner Heimatstadt Wegberg sein. Eine Zeit, in der wir schon viel bewegt haben:
Wir haben den Schuldenstand um 20 Millionen Euro reduziert und gleichzeitig unseren Schulstandort durch Modernisierung gesichert. Zurzeit entstehen 160 neue Kindergartenplätze. Der OGS Ausbau wird vorangehen. Nachdem fast alle Flächen des Wegberg Ovals verkauft sind, erweitern wir das Gewerbegebiet in Rath-Anhoven. Der Masterplan hat uns neue Potentiale für den Wohnungsbau erschlossen, die wir jetzt entwickeln. Die Außenorte sind heute mit schnellem Internet versorgt. Ebenso verbessern wir die Internetgeschwindigkeit im Innenring in Zusammenarbeit mit dem Kreis. Der Tourist-Infopunkt an der Wegberger Mühle stärkt das touristische Profil. Die Innenstadt ist wiederbelebt und hat mit dem Mühlenmarkt einen neuen Anziehungspunkt gewonnen. Ein Großteil der öffentlichen Gebäude ist mit Photovoltaik versehen. Die klimagerechte und nachhaltige Weiterentwicklung unserer Stadt wird die zentrale Herausforderung in den nächsten Jahren sein.
Sie sehen: Wir haben schon viel erreicht und noch einiges vor. Deswegen unterstützen Sie bitte die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für einen handlungsfähigen Stadtrat. Gemeinsam mit einer starken SPD möchte ich als Bürgermeister die begonnenen Projekte fortsetzen. Schenken Sie mir bitte Ihr Vertrauen und Ihre Stimme am 13. September.

Herzlichst Ihr Michael Stock

Bürgermeister Michael Stock im Interview

aus dem Panorama zur Kommunalwahl 2020
Michael Stock, Sie sind 2014 das erste Mal als Bürgermeister von Wegberg gewählt worden. Wie fällt Ihre persönliche Bilanz aus?

Michael Stock: Ich bin stolz auf das, was wir in den letzten sechs Jahren erreicht haben. Seit 2014 haben wir die Haushaltssituation kontinuierlich dadurch verbessert, dass wir die Haushalte und Jahresabschlüsse wieder pünktlich eingebracht und verabschiedet haben, übrigens meistens einstimmig, wenigstens aber mit ganz großer Mehrheit. Damit haben wir rund 20 Millionen Euro Schulden abgebaut, ohne die wichtigen Investitionen, beispielsweise in unsere Schulen oder in den klimafreundlichen Ausbau der Photovoltaikanlagen, zu vernachlässigen.

Und nun treten Sie erneut für das Amt des Bürgermeisters von Wegberg an. Was sind Ihre Ziele?

Michael Stock: Ich möchte den Kurs der Haushaltskonsolidierung fortsetzen. Mein Ziel ist es, Wegberg spätestens 2025 aus dem Haushaltssicherungs- konzept herauszuführen. Das erreichen wir dadurch, dass wir die vereinbarten Sparmaß- nahmen konsequent umsetzen, zum Beispiel, dass wir die verwaltungsinternen Prozesse durch die Digitalisierung verschlanken.

Gleichzeitig gilt es aber weiterhin, klug in die digitale In- frastruktur zu investieren, in erster Linie durch den Breitbandausbau im Innenring und die zeitgemäße Ausstattung unserer Schulen. Trotz Haushaltssicherungskonzept darf es hier keinen Stillstand geben. Diese Vorhaben sind nicht verhandelbar.

Geh- und Radwege müssen weiterhin saniert und ausgebaut werden. An den Grundschulen müssen wir den Of- fenen Ganztag stärken und deutlich mehr Plätze schaffen. Der Klimaschutz muss in unseren Entscheidungsprozessen einen noch größeren Raum einnehmen, als er ohnehin schon hat.

Wir wollen die in den vergangenen Jahren angekauften Wohnbauflächen zu attraktiven, nachhaltig wertvollen Baugebieten entwickeln und rund 160 neue Baugrundstücke schaffen. Als Mühlenstadt soll Wegberg touristisches Aushängeschild der Region werden. Ich möchte die gute Vereinsarbeit in unserer Stadt weiter dadurch fördern, dass die vielen ehrenamtlich Tätigen eine Anerkennung für ihre Arbeit erhalten, denn dieser Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Gestalten und gemeinsamen Feiern ist ein Herzstück unserer Stadt.

Was waren die größten Herausforderungen?

Michael Stock: Die Zusammensetzung des Rates ohne klare Mehrheiten ist eine große Herausforderung. Hier galt es, die ein oder andere Runde zu drehen, um schließlich zum Erfolg zu kommen. Aus meiner Sicht ist es uns in der Verwaltung trotz dieser Herausforderung gelungen, die notwendigen Mehrheiten in vielen und wichtigen Fällen zu erhalten, um Wegberg weiterzuentwickeln. Das war sicherlich aufwendiger als mit einer deutlichen Mehrheitsfraktion oder stabilen Koalition. Dennoch ist es mir durch ein transparentes Verfahren gelungen, dass die Haushalte zwischen 2014 und 2020 mit großen Mehrheiten, zum Teil sogar einstimmig, verabschiedet worden sind.

Was waren die größten Erfolge?

Michael Stock: Zu Beginn meiner Amtszeit waren es sicherlich die Verhandlungen mit der Deutschen Glasfaser zum Breitbandausbau in den Außenbereichen. Während der Rat den Abschluss eines umfassenden Gestattungsvertrages ablehnte, habe ich mit meinem Team im Rathaus eine „Wegberger Lösung“ ausgearbeitet, die uns auf der einen Seite eine ordnungsgemäße Ausführung sicherte, und auf der anderen Seite der Deutschen Glasfaser den Markt in Wegberg öffnete.

Ein Erfolg war sicherlich auch, dass wir endlich das Provisorium im Kindergarten Harbeck durch den Erweiterungsbau beenden konnten; auch hier gab es einige Vorbehalte des Rates, und ich habe mich persönlich sehr für die gefundene Lösung eingesetzt.

Ich freue mich sehr, dass wir einen neuen Pächter für die Wegberger Mühle gefunden haben, der die touristischen Chancen dieses Kleinods erkennt. Die Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwalm-Nette und dem Info-Punkt ist eine win-win-Situation.

Der Klimaschutz rückt auch dank der jungen Menschen immer weiter in den Fokus der Kommunalpolitik. Wie wollen Sie dem Klimaschutz mehr Raum geben?

Michael Stock: Der kommunale Klimaschutz wird das zentrale Thema der nächsten Jahre nicht nur für Wegberg sein. In einem Workshop habe ich mit den Aktivisten von Fridays for future diskutiert und Thesen entwickelt. Eine zentrale Forderung war die Ausrufung des Klimanotstandes. Damit sollte erreicht werden, dass bei jeder Entscheidung die Auswirkungen
auf das Klima dargestellt werden. Leider haben sich die anderen, im Rat vertretenden Parteien, nicht zu einer solchen Maßnahme bereiterklärt und stattdessen einen aus meiner Sicht wesentlich weicheren Beschluss gefasst.
Dennoch haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Entscheidungen getroffen und beispielsweise die Anzahl der Photovoltaikanlagen auf den
städtischen Dächern deutlich erhöht. Diesen Weg wollen wir fortsetzen, weil er auf der einen Seite gut für das Klima ist, auf der anderen Seite unser Stadtsäckel schont, da die Anlagen gerade dort gebaut werden, wo ein hoher Stromverbrauch ist, und wir so unseren selbst gewonnenen Strom selber nutzen können. Mein Ziel ist es, dass Wegberg bis spätestens 2050 klimaneutral ist.

In den letzten Monaten stand die Bekämpfung der Corona-Pandemie im Mittelpunkt Ihrer Aufgabe als Bürgermeister. Was hat aus Ihrer Sicht Corona gezeigt?

Michael Stock: Die Krise hat gezeigt, dass die Menschen in Wegberg zusammengerückt sind, obwohl sie physische Distanz wahren mussten. Von
Beginn an habe ich die große Solidarität in der Bevölkerung gespürt. Das hat mich als Bürgermeister sehr beeindruckt und macht mich stolz.

Wir haben den Gewerbetreibenden schnell und unkompliziert helfen können, beispielsweise durch die Stundung der Gewerbesteuer, die Erweiterung von Gastronomieflächen.

Obwohl wir den Publikumsverkehr im Rathaus stark einschränken
mussten, haben wir den Kontakt zu den Menschen nicht verloren, indem wir noch besser telefonisch erreichbar waren. Persönlich habe ich meine Sprechstunden ausgeweitet oder Facebook live abgehalten.

Die Krise hat auch gezeigt, dass unsere Krisenstäbe funktionieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lage sind, die beschlossenen Maßnahmen umzusetzen und mit den Betroff enen zu kommunizieren. Sie hat gezeigt, dass wir über die Parteigrenzen hinweg mit den Bürgermeisterkollegen im Kreis Heinsberg und dem Landrat Stephan Pusch gut zusammenarbeiten können. Alle wichtigen Entscheidungen haben wir gemeinsam diskutiert, beschlossen und kommuniziert.

Bei den Bürgermeisterwahlen treten insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten an. Warum sollten die Menschen Sie wählen?

Michael Stock: Weil ich als Jurist die fachliche Qualifikation besitze. Als Bürgermeister von Wegberg habe ich in den vergangenen sechs Jahren viele Erfahrungen gesammelt. Mit meinem gut eingespielten Team in Rat und Verwaltung kann ich diese Erfahrungen nutzen, um die begonnenen Projekte weiterzuführen und abzuschließen. Wegberg ist meine Heimat und ich möchte weiterhin täglich mein Bestes für diese Stadt und ihre Menschen geben.


Kontakt:

Michael Stock
Lärchenhain 6
41844 Wegberg

Telefon: 02434/8090570
E-Mail: michael.stock@spd-wegberg.de

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Youtube: Michael Stock